Plüschtier Familie Panther
Heute mal ein Schwank aus unserem Plüschtier Familienleben. Ich bin ja verheiratet und habe nicht nur eine wunderschöne Frau, sondern auch noch einen Sohn, der mir wie aus dem Gesicht geschnitten ist!
Klein-Paulchen und mein Schneehase Rita sind mein Ein und Alles. Ich werde gut für die beiden sorgen und mich immer um sie kümmern, auch wenn ich selber manchmal ein ganz schöner Schlingel bin.
Hier seht ihr ein paar Fotos aus unserem Familienleben. Besonders stolz ist meine Rita zur Zeit auf ihren neuen Fummel, das Shirt passt ja auch wie die Faust aufs Auge!
Plüschtier-Familie Panther grüßt hiermit alle anderen Plüschtiere, wo auch immer ihr gerade seid. Genießt das Leben so wie wir es tun!
Paulchen Panthers Hochzeit
Paulchen Panther ist verheiratet. Mein lieber Hase Rita und ich haben ja schon vor ein paar Wochen geheiratet, aber ich hab euch die Bilder vorenthalten. Das hole ich jetzt nach.
Schön war’s. Im Kreise unserer Liebsten haben wir uns den Bund der Plüsch-Ehe versprochen. Rita war ganz aus dem Häuschen und hat tollen Schmuck und einen schicken Schleier getragen. Willi hat eine sehr ergreifende Rede gehalten, da würde mir richtig warm ums Pantherherz!
Meine Krawatte war ein wenig zu groß geraten, aber was soll’s Man muss sich ja schließlich in Schale werfen!
Dann gabs noch Torte für alle, man was haben die alle gespachtelt!
Meine Rita und ich sind jetzt eine Ehepaar und unser kleines Paulchen unser ehelicher Plüschsohn. Der Kleine ist noch etwas frech, aber dafür sehr lieb.
Heiraten ist was Schönes, solltet ihr auch mal machen!
Politik ist schmutzig
Politik ist wirklich schmutzig! Ich hatte es mir ja schon lange gedacht, aber nun muss ich es am eigenen Leib erfahren, wie schmutzig die politischen Geschäfte laufen. Man will mich diskreditieren!
Meine Kandidatur zum Bundespräsidenten ist voll im Gange und dann werde ich öffentlich bezichtigt, ich würde die Voraussetzungen nicht erfüllen. Und das mir!
Jemand schrieb in den Kommentar zu meinem letzten Beitrag, ich habe das Mindestalter ja nicht erreicht und sei somit nicht befähigt Bundespräsident zu werden. Das Perfide daran: Diese Person schrieb diese unverschämten Zeilen doch glatt unter dem Namen meines besten Freundes Rudolf! Ein politischer Skandal!
Da wird an meinem Stuhl gesägt. Ich bin zutiefst schockiert und gebe hiermit mein Ehrenwort, dass ich sehr wohl die Bedingungen erfülle.
Während ich mich mit den Anschuldigungen aus dem Untergrund herumschlagen und ständig alles dementieren muss – das Telefon steht ja nicht mehr still – nutzen andere Zeitgenossen die Gelegenheit und kandidieren ebenfalls. Und das auch noch mit guten Aussichten!
Nun gut, wenigstens konnte ich mit meiner Kandidatur Stopp-Schild-Uschi aus dem Rennen schlagen, das verbuche ich für mich als Erfolg.
Den beiden Herren, die sich in der Presse ständig vordrängeln und mir kaum Gelegenheit geben, mich persönlich dem Volk vorzustellen, wünsche ich viel Erfolg. Ich will ja kein Spielverderber sein.
Paulchen Panther for President!
Unser Bundespräsident hat abgedankt. Das ist nicht nur sehr traurig, jetzt heißt es auch einen würdigen Nachfolger zu finden. Meine Plüschfreunde und ich haben stundenlang diskutiert, wer denn da wohl in Frage käme.
Ob ihr es glaubt oder nicht und egal von welcher Seite man es betrachtet, der einzig würdige Kandidat für den Bundespräsidenten bin ich selbst!
Die Erkenntnis hat mich selbst ein wenig schockiert, aber nun heißt es den Tatsachen ins Auge zu blicken und nach vorne zu schauen, denn schließlich sind es nur 30 Tage, bis ein neuer Bundespräsident gewählt werden muss.
Ich erfülle alle Voraussetzungen:
- Politische Erfahrung habe ich durch mein langjähriges Amt als Verteidigungsminister von Plüschhausen.
- Ich lasse mich nicht gerne beeinflussen, sondern sage was ich denke und tue was ich sage.
- Ich sehe gut aus!
- Man kennt mich bereits aus Film und Funk.
- Politikergesülze ist mir zuwider, ich sehe die Dinge wie sie sind und lasse mich nicht einlullen.
- Ich bin ein kluger Panther.
- Man liebt mich. Bei Jung und Alt bin ich sehr beliebt.
- Ich bin Kosmopolit und in der Welt schon viel rumgekommen.
- Paulchen Panther ist mittlerweile 40 Jahre alt, also habe ich genau das richtige Alter, um Bundespräsident zu werden. Ich stehe voll im Saft!
Also ich bin bereit. Paulchen Panther for President! Das Amt des Bundespräsidenten würde mich sehr erfüllen, zumal es dann für mich bestimmt jeden Tag lecker Essen gibt. Schloss Bellevue käme mir als Domizil ganz recht, in Berlin kenn ich mich ja schon bestens aus.
Frau Merkel, wo bleibt ihr Anruf? Ich bin bereit der neue Bundespräsident zu werden!
Paulchen Panther hat endlich Nachwuchs!
Hurra, mein Nachwuchs ist da! Paulchen Panther hat jetzt einen kleinen Sohn.
Leute ich bin überglücklich, so ein kleines süßes Kerlchen! Meine Menschen haben ihn bei ebay gerettet, so wie sie das auch für Willi gemacht haben. Das war vielleicht ne Aufregung, als ich ihn in meine dünnen Arme schließen durfte.
Und das Beste: Er kommt ganz nach dem Papa! Jung und rotzfrech, so war ich auch als ich noch jung und wild war. Aber lieb ist er trotzdem, ruft immer “Papa” und “Mama”. Meine liebe Rita ist ja seine Plüschmama.
Der kleine Paulchen Panther Junior muss noch seine eigene Identität finden, glaube das gibt mit den anderen Plüsch Bewohnern hier noch einige Turbulenzen. Der Kleine weiß ja noch nicht was er sagt! Nun ja, ich kann es schon verstehen, dass die anderen gereizt reagiert haben, als sie ihn nach seinem Hobby gefragt haben. Sagt Paulchen Junior doch glatt, dass er am liebsten Bären verhaut! Autsch! Das sind doch hier alles Bären, die hier wohnen! Und dann hat er sich bei mir versteckt und meinte zu den anderen, dass er seinen Papa holt, wenn die ihm doof kommen. Puh! Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!
Na ich krieg ihn schon noch erzogen, bei mir hat das ja schließlich auch geklappt. Ich bin da guter Dinge. Mein kleiner Sohn Paulchen Junior wird es gut bei mir haben. Dafür sorge ich.
Schuld am Abstieg von Hertha BSC
Wer hätte das gedacht, dass der Fußballverein der Hauptstadt in die 2. Bundesliga absteigen muss. Ich muss es jetzt mal langsam als Realität anerkennen, dass dem so ist. *ins Taschentuch schneuz*
Jedes Wochenende saß ich da, habe der Bundesliga-Konferenz im Radio gelauscht und gebibbert vor Nervosität. Ich war schon ein richtiges Nervenbündel. Ihr müsst wissen, dass ich schuld bin am Abstieg von Hertha, aber sagt das bloß keinem weiter! Das ist mir ja sowas von peinlich! Ich kann deswegen nicht mehr richtig schlafen und der Schweinebraten schmeckt mir auch nicht mehr, nicht mal das Bier und das will schon was heißen!
Im letzten Spätsommer war ich nämlich in Berlin vorm Olympiastadion, um den Duft der großen weiten Fußballwelt einzuatmen. Und seitdem kann Hertha nicht mehr spielen! Irgendwie muss ich da schlechte Luft hinterlassen haben. Weiß auch nicht wie das passieren konnte.
Es tut mir leid, liebe Hertha, wenn ich das gewusst hätte, wär ich nie dort hinspaziert, ich bin doch nur ein kleiner rosa Fan von euch!
Plüschtiere bestatten
Kann man Plüschtiere bestatten? Neulich haben wir uns Gedanken gemacht, was mit meinen Freunden und mir passiert, wenn unsere Menschen mal nicht mehr unter den Lebendigen weilen. Kann man uns Plüschtiere bestatten? Und wenn ja, dürfen wir dann zu unseren Menschen mit ins Grab?
Nicht dass wir es lustig finden würden, lebendig begraben zu werden und tief in der Erde zwischen Würmern zu sitzen , aber wo sollen wir denn hin, wenn unsere Menschen mal nicht mehr sind? Noch sind sie ja recht jung und rüstig, aber man kann sich um manche Dinge ja nie früh genug Gedanken machen.
Ach ja, eine Frage am Rande: Kann man aus einem Grab eigentlich bloggen?
Meine Plüschkumpels und ich sind sicher, dass wir eine höhere Lebenserwartung haben als Menschen, wir können keinen Krebs, keine Herzkrankheiten oder sonstige tödliche Leiden bekommen. Bei uns wird höchstens mal das Plüsch grau und ruppig und wenn ein Körperteil abfällt, näht es einer halt wieder an. Nur brennen dürfen wir nicht!
Wenn wir irgendwohin vererbt werden, weiß man nicht ob wir es da dann auch gut haben, wir werden hier fürstlich umsorgt das muss man schon sagen. Uns gefällt es so gut bei unseren Menschen, dass wir uns gar nicht vorstellen können, eines Tages mal woanders zu wohnen.
Nun ja, es wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen, bis es soweit ist, aber die Antwort auf unsere Frage haben wir im Bestatterblog bekommen.

